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Zusatzbeiträge der Krankenkassen
VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zu den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen
Viele Menschen sind von der Ankündigung einiger Krankenkassen betroffen, dass sie Zusatzbeiträge in Form einer Kopfpauschale von 8 Euro zahlen müssen. Die Krankenkassen rechtfertigen diese Zusatzbeiträge mit der angeblichen Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Zwar ist es richtig, dass die Krankenkassen durch die hohe Arbeitslosigkeit weniger Einnahmen haben. Aber der VdK weist schon seit längerem auf diverse Möglichkeiten zum Sparen hin. So sollten zuerst unnötige Mehrfachuntersuchungen abgeschafft werden und das Verschreiben wirkungsloser Medikamente. Anstatt den Krankenkassen die Möglichkeit zu geben Zusatzbeiträge zu erheben, an denen sich die Arbeitgeber nicht beteiligen müssen, sollte die Politik lieber prüfen, ob nicht der Mehrwertsteuersatz auf Medikamente von 19% gesenkt werden könnte. Die Krankenkassen würden so Millionen sparen, die eine Erhebung von Zusatzbeiträgen unnötig machen würde. Der Sozialverband VdK Deutschland gibt nicht auf, diese Forderungen in der Politik umzusetzen, denn durch die Zusatzbeiträge der Krankenkassen, werden vor allem wieder die Menschen finanziell belastet, die sowieso schon wenig haben, wie Geringverdiener und Rentner.
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